Espressokocher richtig nutzen

Sicherlich kennen Sie die typischen italienischen Espressokocher für das Kochfeld.Es gibt sie in zahlreichen Designs, Größen und Materialien.

Häufig schleichen sich bei der Zubereitung kleine Fehler ein und der Espresso schmeckt verbrannt. Folgend möchte ich meine Erfahrungen der perfekten Zubereitung von Espresso im Espressokocher beschreiben:

  • Schrauben Sie den Kocher auseinander,
  • füllen Sie Wasser bis knapp unter das Druckausgleichsventil in den Wasserbehälter,
  • setzen Sie das Kaffeebahältnis auf den Wasserbehälter und geben Sie Espresso in den Behälter, so dass sich ein kleines Häufchen bildet,
  • achten Sie darauf, dass auf dem Rand kein Kaffeemehl liegt, da sonst der Dichtungsring nicht richtig schließt,
  • schrauben Sie den oberen Teil des Kochers nun so auf, dass das gehäufte Kaffeemehl (Espressomehl) gleichmäßig verdichtet wird,
  • stellen Sie den vorbereiteten Espressokocher auf das Kochfeld,
  • schalten Sie das Kochfeld auf volle Hitze,
  • warten Sie bis aus dem Steigröhrchen im oberen Teil der Kanne der Espresso fließt,
  • ist der Boden der Kanne bedeckt, drehen Sie die Hitze von 100% auf 0% herunter,
  • ziehen Sie den Espressokocher von der Kochplatte sobald die Kanne zu 1/3 voll ist,
  • kurz warten und FERTIG 🙂

Wichtig:

  1. Es ist ganz normal, dass noch ein Rest Wasser im Wasserbehälter zurück bleibt, dies ist konstruktionsbedingt und ist wichtig damit der Espressokocher nicht überhitzt und das Dichtungsgummi nicht verschmort.
  2. Der Espresso sollte langsam aus dem Steigröhrchen fließen, sollte es förmlich aus dem Steigröhrchen spritzen, ist der Wasserdruck zu hoch und das Wasser zu heiß, der Espresso verbrüht förmlich und wird bitter im Geschmack. Sie verhindern dies, indem Sie rechtzeitig den Kocher von der Herdplatte herunter nehmen.

Kleiner Tipp:

Ich habe die besten Erfahrungen mit einem Espresso mit Robusta-Anteil (z.B. Espresso Italiano oder Espresso Ristretto) gemacht, da da sich so eine bessere Crema bildet.